JO Nordisch Expedition Pic Chaussy

Am letzten Samstag starteten die Langläuferinnen und Langläufer zum traditionellen JO Wochenende. Taxi Schnidrig brachte uns mit Sack und Pack am Morgen sicher über den Röstigraben auf den Col des Mosses.

Gutes Schuhwerk und währschafte Verpflegung im Rucksack waren Bedingungen für die Grand Tour. Und los gings! Gemütlich Richtung Lioson d’en bas, etwas steiler vers les lacs. Langsam knurrte der Magen und alle hofften, dass irgendwo am Wegrand unser „Heinzelmändli“ Adi ein Feuer entfacht hatte. Unser Soloflüchtling an der Spitze verpasste fast das würzig duftende Feuer, so schnell war er unterwegs. Sackmesser freuten sich auf Einsatz, in Kürze hatte jeder fast den passenden Grill-Stecken. Das Brutzeln der Würste ein Genuss. Gut gestärkt wurde die Besteigung des Pic Chaussy fortgesetzt. Ja, der Weg ist lang und steil, dass konnten wir Leiter nicht abstreiten. Schritt für Schritt näherten wir uns alle langsam dem Gipfel und plötzlich standen wir auf dem Aussichtspunkt! Super Aussicht, super Gefühl, super Gipfelfoto! Jeder war Sieger und stolz  auf die Besteigung! Hinunter, ja da waren alle auf einmal wieder fit und munter. Oben verkündeten die Damen des Teams wer jetzt die Spitze der Gruppe anführen werde. Sie gaben diese auch bis ans Ufer des lac Lioson nicht mehr ab. Die Schreibende fragte sich zwischendurch, ob es jemandem auffallen würde, wenn sie nicht mit der Gruppe mithalten könnte und am Wegrand biwakieren müsste?
Die Cabane am Lac hatte einiges zu bieten. Zig Hühner- und Kaninchenställe, Lama’s, Klettersteine, fischen im See. Das Wetter war uns schon den ganzen Tag wohlgesinnt und wir kosteten jeden Sonnenstrahl bis zum Nachtessen aus. Mit Pommes und Hamburger stärkten wir uns für die Lotto-Nacht. Auch das Lotto ist Tradition. JO Wochenende heisst auch Lotto Wochenende! Der Jackpot wurde geknackt.
Der Wetterumschwung liess uns den  Sonntagmorgen gemütlicher angehen. Den Morgensport brachten wir noch trocken über die Runde oder besser gesagt um den See. Während dem Frühstück „chuttete“ und „schüttete“ es aber draussen ganz „zümpftig“. Leider konnten wir nicht in der gemütlichen Stube bleiben, also machten wir uns wagemutig und gut eingepackt auf den Abstieg Richtung l‘ Etivaz. Mit oder ohne Frühfranzösisch: wie spricht man das nun schon wieder aus? Der Regen hörte schon bald auf und Sonnenschein streichelte uns beim Abstieg über herbstliche Alpweiden am Fusse des Chatillon.
Pünktlich trafen unser Taxi und wir in Etivaz ein und müde, aber stolz und zufrieden, wurde die Heimfahrt angetreten.
Herzlichen Dank an alle Kinder und Leiter für die schöne, strenge, gemütliche und abenteuerliche JO Tour 2014! Sonja Kurt

 

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